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Balkan —- zum Dritten !

Nach bereits zwei Touren durch den Balkan (2010 von Belgrad nach Tirana, 2012 von Udine nach Thessaloniki) zog es mich 2018 noch einmal nach Südost-Europa, um einige mir bisher wenig bekannte Regionen zu „er-fahren“. Ab dem 21.Mai war ich  einen Monat lang auf zwei Rädern unterwegs in Serbien, Mazedonien und Bulgarien.
Eine mehrheitlich bergige Region mit zahlreichen Pässen – für mich auch ein Test, ob mich die 72 Jahre allmählich zum Kürzertreten zwingen würden . . .

In Serbien startete ich ab Belgrad südwärts, um über Rozaje in der Nordost-Ecke von Montenegro den Westen und Süden des Kosovo von Pec bis Prizren und über die Passstrasse und Kacanik  nach Mazedonien zu gelangen. Am kosovarischen Grenzübergang gab es allerdings kein Durchkommen, da Kosovo (als einziges europäisches Land ohne Visums-Pflicht!) keine ID, sondern nur Pässe akzeptiert. So blieb mir nichts anderes übrig, als über 2 Pässe wieder zurück ins serbische Novi Pazar zu fahren und Kosovo im Norden und Osten zu um-fahren.In Kombination mit Taxi und Velostrecken erreichte ich nach 2 Tagen die Grenze von Mazedonien bei Presevo und konnte ab Skopje die Tour gemäss Plan durch den Westen und Süden des Landes fortsetzen: Tetovo, Mavrovo-Nationalpark, Prilep, Strumica und ab Delcevo nach Bulgarien in die Bergregionen mit den Rila-, Pirin- und schliesslich den Rhodopen-„Gebirgen“ entlang der griechischen Grenze bis Kardzali. Während im ersten Teil Bulgariens vor allem die Natur-Erlebnisse  im Vordergrund standen, kamen im zweiten Teil mit den 3 Städten Veliko Tarnovo, Plovdiv und Sofia kulturelle und historische Highlights dazu. Schliesslich ging es wieder bergig über die Grenze in den Südosten Serbiens zurück bis Nis und mit dem Zug bis Belgrad zum Heimflug.

Und einmal mehr mit einer rundum positiven Bilanz (wenn man vom Grenzproblem Kosovo absieht): Dank der Routenwahl verkehrsarme, meist gute Strassen durch wilde Natur oder extensive Landwirtschaft, Dörfer mit freundlichen Menschen und traditionsreichen Gebäuden, interessante historische Stätten von den Skythen bis zur Moderne und dazu kaum mal Regen. Eine vielseitig interessante und (mit Ausnahme der grossen Städte und des bulgarischen Rila-Klosters) zum Glück touristisch noch  wenig erschlossene Region, die ich jedem weiter empfehle, der Ferien auch ohne Luxus geniessen kann.

Und für die Statistik noch eine Bilanz in Zahlen (Details s. unten):

während 142 Stunden über 26 Tagesetappen im Sattel für eine Gesamtstrecke von 2’498 km mit 24’240 m Steigung.
. . . da dürfte wohl auch für nächstes Jahr wieder eine Tourenplanung ins Auge gefasst werden !

Ein kleiner Bericht zur ganzen Reise folgt vielleicht im Laufe des Winters 18/19. Einiges davon ergibt sich vorläufig aus den 4 Photosammlungen mit Kurz-Beschrieb unter

Balkan III a : Belgrad – Skopje:        https://photos.app.goo.gl/AR8amgzXQ8NskxzA6

Balkan III b :  Mazedonien:              https://photos.app.goo.gl/pRwTAbiBccG2a6xYA

Balkan III c : Bulgarien 1                  https://photos.app.goo.gl/JZQXbQUtnJACW9iH8

Balkan III d : Plovdiv – Sofia – Belgrad:  https://photos.app.goo.gl/JGnn6uzhFHnHH69b7        

die Route  mit Etappen-Orten gemäss meinem Plan ( im Gebiet Kosovo gab es dann eben unerwartete Änderungen!)

und hier die (gefahrene) Übersicht in Zahlen:

 

DONAU 2009

von Budapest zum Schwarzen Meer
. . .  und weiter bis Varna           Dnau09-52

Nach verschiedenen früheren Abschnitten zwischen der Donau-Quelle und Budapest war ich neugierig auf die Fortsetzung dieser „Flussfahrt auf dem Lande“. Im Herbst 2009 war es soweit:

Eine Reise
durch 5 Länder
zwischen Rückständigkeit und Aufbruch in die Moderne
zu bekannten und unbekannten historischen Städten und Stätten
mit vielen interessanten Begegnungen
durch Städte, Dörfer, Steppen, Wälder,
in 26 Etappen
über knapp 2’500 km
in 150 Stunden Fahrt

Hier geht’s zur vollständigen Bildstrecke : Picasa-Album DONAU 2009

 

. . . und hier zum ausführlichen Bericht von unterwegs :

 

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